Neuer Diathype oder steckt mehr dahinter?

In der heutigen Zeit ist es „schwer“ einzuschätzen, welche Ernährungsform die richtige ist und die Gesundheit fördert.

Unzählige Berichte in Zeitschriften und anderen Medien lassen einen ratlosen Bürger zurück. Am Ende sucht sich dann jeder gerade das aus was ihm gerade gefällt.

Tatsache ist, die Zahl der chronisch Erkrankten, Übergewichtigen und essgestörten Menschen ist dramatisch gestiegen. Sind diese neuen Krankheiten mit den neuen Essgewohnheiten in Zusammenhang zu sehen? Die Antwort liegt in der Funktion des menschlichen Stoffwechsels. Dieser ist noch immer so programmiert wie in der Steinzeit. Damals wurde sehr viel hochwertiges Eiweiß, mineralstoffreiche Pflanzen, Nüsse, Samen und gesunde Fette gegessen. Heute wird diese Ernährungsform ketogene Ernährung genannt. Untersuchungen an Knochenfunden zeigen: diese Menschen waren sehr gesund.

Wenn Zucker bzw. Kohlenhydrate minimal gegessen werden, stattdessen viel gutes Eiweiß und Fett, beginnt der Körper sogenannte Ketone zu bilden. Diese versorgen die Zellen mit Energie. Ketone bildet der Körper auch in Hunger- oder Fastenzeiten. Wichtig dabei allerdings Ketonwerte und Blutglukosewerte zu kontrollieren. Der Blutglukosewert sollte sich zwischen 60–80, der Ketonwert, je nach Ziel, zwischen 0,5 und 5,0 bewegen. Nur wenn das Verhältnis Ketone und Blutglukosewert stimmig ist, kann man von einer effektiven und gesunden ketogenen Ernährung sprechen.

Neueste Forschungen wie z.B. der Universitätsklinik Würzburg (www.uni-wuerzburg.de) bestätigen, dass der ursprüngliche Stoffwechsel ein ketogener Stoffwechsel war. Die Studie bezieht die Ernährungsform auf Krebserkrankungen. Die ketogene Ernährung ist präventiv und kann Einfluss auf chronische Erkrankungen haben.

Der derzeitige medizinische Haupteinsatz dieser Ernährungsform (zum Teil auch mit Studien belegt) sind Erkrankungen wie Krebs und Epilepsie.

Allgemein berichten Patienten während einer ketogenen Ernährung vermehrtes Wohlbefinden, Leistungssteigerung und kürzere Regenerationszeit.

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